2026 KiJu-Lager
Am Mittwoch durften wir mit Jakob und seinen 12 Söhnen die weite Reise ins schöne Berner Oberland nach Adelboden antreten.
Am Abend haben wir im Theater erfahren, dass Jakob zwei seiner Söhne bevorzugt und die anderen immer die harte Arbeit verrichten müssen. Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht haben wir das Lagerhaus erkundet und verschiedene Aktivitäten im Haus gemacht. Wegen des vielen Schnees könnten wir unsere Tageswanderung nicht antreten, stattdessen gingen wir bowlen. Die Kinder hatten viel Freude, für die einen war es das erste Mal bowlen, aber auch diese haben es mit Bravour gemeistert. Später wurde Josef von Jakob mit einem eleganten Kleid beschenkt. Die Brüder waren sichtlich eifersüchtig. Er erzählte seinen Brüdern von seinen Träumen, das missfällt ihnen. Abends waren alle ein wenig müde und die Nacht war auch eher ruhig.
Am nächsten Morgen haben die Kinder ihr T-Shirt verschönert oder einen Stiftehalter gebastelt. In der Zwischenzeit hat es viel geschneit und wir mussten uns für den abendlichen Ausflug warm anziehen. Wir haben im Wald gebrätelt und mussten uns kurz darauf auf den Weg machen, denn eine Leiterin wurde entführt. Auf dem Weg begegneten wir mehreren Personen, die uns Hinweise gaben. Mithilfe dieser Hinweise konnten wir sie befreien. Wir erfuhren im Theater, dass Josefs Brüder ihn aus Hass an eine Karawane verkauften. Somit kam er nach Ägypten, wo er sich als Sklave nach oben arbeitete, bis er beim Pharao landete. Nach diesem erlebnisreichen Tag waren alle Kinder, sowie Leiter, müde und wir schliefen alle friedlich.
Am Samstagmorgen spazierten wir zur Kirche nach Adelboden und Anita hielt eine kleine Andacht. Im Verlauf der Geschichte fanden die Söhne und Josef wieder zusammen und sie feierten eine Versöhnung. Zu diesem Anlass feierten wir unseren Abschlussabend. Die Kinder haben den Raum geschmückt und sich fleissig auf ihren Auftritt vorbreitet. Die letzte Nacht war mit Abstand die ruhigste, alle waren müde.
Und schon ist unser letzter Tag angebrochen. Das Haus wurde geräumt und geputzt und dann machten wir uns zu Fuss auf den Weg nach Adelboden, wo uns der Car wieder abgeholt hat. Mit schönen Erinnerungen kehrten wir zurück nach Hause und sind voller Freude auf das nächste Jahr.
René Büchi, Sozialdiakon